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Unerwarteter Tod von Hartmut E. Sänger

Bild: Raumfahrt Concret

Bild: Raumfahrt Concret

Hartmut E. Sänger, bedeutender Raumfahrtjournalist und Autor des Buches „Ein Leben für die Raumfahrt“ über seinen Vater Prof. Eugen Sänger, ist von allen unerwartet am 17. Dezember 2015 verstorben.

Er leistete als Stellvertretender Chefredakteur der größten deutschsprachigen Raumfahrtzeitschrift Raumfahrt Concret unersetzliche Beiträge, besonders in den Bereichen der Raketen- und Antriebstechnik, und konnte dabei häufig auf die Quellen und Dokumente seines Vaters zurückgreifen. Er hat auch große Verdienste um das Raumfahrtmuseum in Speyer, dem er Vieles aus der frühen Raumfahrtentwicklung aus seinem privaten Besitz überliess. Er äußerte sich auch häufig auf unserer Webseite, unter anderem hier vor zwei Jahren zu der  Problematik des Ariane 5 Nachfolgers und in manchmal lebhafter Email Korrespondenz zu aktuellen Raumfahrtfragen.

Ich hatte noch im Oktober mit ihm korrespondiert in der Hoffnung, ihn wieder in Neubrandenburg zu treffen, worauf er antwortete, wohl diesmal nicht dabei sein zu können. Ohne hierfür einen Grund anzugeben.

Alle die Hartmut persönlich kannten und seine Beiträge schätzten werden ihn vermissen. Mit ihm ging einer der Letzten, die noch aus persönlicher Erfahrung die Raumfahrtpioniere aus nächster Nähe kannten.

Eindrücke von der EMC14 und dem Mars Rover Wettbewerb in Kielce

ERCVom 5. Bis zum 7. September fand die diesjährige 14. Europäische Mars Society Konferenz –EMC14– in Kielce in Polen statt. Dies war nach 2010 bereits die zweite von der Polnischen Mars Society organisierte Konferenz. Der Schwerpunkt der Konferenz lag auf der Robotik, da zeitgleich der ebenfalls von der Polnischen Mars Society ins Leben gerufene erste Mars Rover Wettbewerb in Europa stattfand. Gerade Polen hat sich als sehr leistungsfähig auf dem Gebiet der Robotik erwiesen. Polnische Mars Rover hatten in den letzten beiden Jahren den ersten Preis bei dem seit 7 Jahren in den USA stattfindenden „Mars Rover Contest“ gewonnen

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ESA gründet Expertengruppe zur Asteroidenabwehr

Asteroids_passing_Earth_node_full_imageESA berichtet auf ihrem Webportal über die Gründung einer internationalen Expertengruppe bei der ESOC in Darmstadt. Ziel ist die Ausarbeitung von Vorschlägen und Methoden zur Abwehr von Einschlägen von Asteroiden auf der Erde, die große Schäden bis hin zur Vernichtung ganzer Kontinente anrichten könnten.

Image:ESA

Für die Zerstörung einer ganzen Großstadt würde zum Beispiel ein Asteroid von etwa 100 m Durchmesser ausreichen.

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Aufblastest des Miriam2-Ballons bei der IABG in Ottobrunn

DSC_0137 (1)Die Mars Society Deutschland e.V. (MSD) hat den Aufblastest des Miriam2-Ballons (siehe Artikel hier vom 13.02.2014) am Mittwoch, 19.02.2014 erfolgreich bei der IABG in Ottobrunn durchgeführt.

Hierzu wurde zunächst der in ca. 700 Arbeitsstunden vom Ballonteam der MSD gefertigte (leere) Test-Ballon in der großen Vakuumkammer der IABG aufgehängt. Dann wurde der Ballon an das von der Universität der Bundeswehr in Neubiberg (UniBw) gebaute Aufblasgerät angeschlossen.

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Mission erfolgreich! Der erste Amerikaner auf dem Mars!!

das Erstaunlichste daran ist, dass bisher überhaupt nichts von einen solchen Marsmission der Amerikaner bekannt war.

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Wichtiger Marsballon-Test in der IABG Ottobrunn am 18. Februar

Autor: Steffen Werner

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Ballontest bei der IABG (hier: Test des MIRIAM-1 Ballons 2007)

 

Die Mars Society Deutschland testet am Dienstag, den 18.02.2014, einen Ballon für den Weltraum in der IABG Ottobrunn.

Der Ballon trägt den Namen MIRIAM.
MIRIAM steht für „Main Inflated Reentry into the Atmosphere Mission Test“, was sinngemäß „Haupt-Test für den aufgeblasenen Wiedereintritt in die Atmosphäre“ bedeutet. Dabei wird ein Ballon getestet, der nicht wie gewohnt in die Atmosphäre aufsteigt, sondern aus dem Weltraum absteigen soll. Der MIRIAM-Ballon hat einen Durchmesser von 4 m und wird zunächst so klein gefaltet, dass er in die Spitze einer Höhenforschungsrakete passt. Die Rakete bringt den Ballon auf ca. 240 km Höhe. Dort wird er automatisch aufgeblasen und tritt wieder in die Atmosphäre ein. Kameras und Messinstrumente sollen den Verlauf des Tests dokumentieren.

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Opportunity Marsmission-Übersieht NASA einen Nachweis für Leben auf dem Mars?

la-sci-sn-court-papers-jelly-doughnut-rock-201-001Aufnahme vom Mars durch Opportunity VOR (links) und NACH (rechts) der Vorbeifahrt von Opportunity

Der Neuropsychologe Rhawn Joseph, der in Wikipedia für seine „exzentrischen Ansichten zur Entstehung des Lebens auf der Erde“ angeführt wird, beschuldigt die NASA, einen „mysteriösen Stein“ nicht untersucht zu haben, der auf einem Photo des Marsrovers Opportunity zu sehen ist und offenbar seiner Meinung nach zu seiner Theorie der Entstehung des Lebens im Weltall passen könnte. Die besteht darin, dass „vorprogrammierte DNA“ aus dem Weltall auf die Erde (und anderswohin) gelangt ist. Zumindest könne es sich aber hier um ein pilzähnliches Gebilde handeln, damit also „Leben auf dem Mars“.

Rhawn Joseph hat die NASA nun verklagt und fordert, dass dieser „mysteriöse Stein“ umgehend daraufhin näher  untersucht wird.

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Challenger und Columbia Katastrophen-Überlegungen zu zukünftigen bemannten Missionen

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Space Shuttle Erinnerungsplakette

Das Space Safety Magazine beschäftigt sich in seinen letzten beiden Ausgaben ausführlich mit den Ursachen der Verluste der beiden Shuttle Orbiter Challenger 1986 und Columbia 2003. Es lohnt sich, in diesem Zusammenhang einmal die Hintergründe dieser beiden Katastrophen vor Augen zu führen und Schlüsse daraus zu ziehen für die immer verbleibende Gefährlichkeit bemannter Missionen, besonders während der Start- und Landephasen.

Mit heute bekannter Technologie für den Raumtransport kann eine hundertprozentige Sicherheit für den Erfolg von bemannten Starts in und Landungen aus einer Erdumlaufbahn nicht garantiert werden. Suborbitale Flüge in 100 km Höhe können demgegenüber natürlich sicherer gestaltet werden, da hierbei der auszunutzende aerodynamische Anteil der Mission groß ist und die Flugdauer begrenzt, während bei Raumtransportern die Atmosphäre eher störend ist.

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SEPA Umstellung

Auch die Mars Society Deutschland e.V. hat seit Anfang des Monats die Umstellung auf den Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum kurz SEPA (englische Abkürzung für „Single Euro Payments Area“) vollzogen.

IBAN: DE98 750 200 73 03 44 200 580
BIC: HYVEDEMM447

 

Alle Mitglieder, die der MSD bereits eine Einzugsermächtigung erteilt haben und noch keine Post von uns bezüglich der SEPA-Umstellung bekommen haben, werden gebeten ihre aktuelle Postadresse an die folgende Email-Adresse zu senden:  emailadresse

 

Vielen Dank für die Zusammenarbeit und viele Grüße

Nicolay Kübler

Studentische Gruppe Mars18 nimmt offiziell an Inspiration Mars Student Design Competition der internationalen Mars Society teil

MarsFlyby2018

Inspiration Mars Flyby

Nach dem erfolgreichen Preliminary Design Review (PDR) hat sich das 40-köpfige Team aus Stuttgarter Studenten der verschiedensten Studiengänge bei der internationalen Mars Society für den Wettbewerb Inspiration Mars angemeldet.

Beim Wettbewerb geht es darum, ein Konzept zu entwickeln mit dem es möglich ist einen bemannten Mars Flyby von zwei Personen für das Jahr 2018  zu ermöglichen. Die Vorgaben der Mars Society sind laut MarsSociety.org eine Mission zu entwerfen, die möglichst günstig, sicher und einfach gestaltet ist. Alle anderen Designparameter können von jedem Enwurfsteam frei gewählt werden. Den Rest des Eintrags lesen. »

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