Archiv der Kategorie ESA

Die EXOMARS Mission-ein Meilenstein der Marsforschung für Europa

Schiaparelli_separating_from_Trace_Gas_Orbiter.jpg.1814791Am 14. März -in 5 Tagen- soll der europäische Marserkundungs-Satellit EXOMARS auf einer russischen PROTON Rakete zum Mars starten. Dabei beträgt die Startmasse 4332 kg. Die setzt sich zusammen aus dem Orbiter mit der Bezeichnung „Trace Gas Orbiter“ mit etwa 3t, dem Marslander „Schiaparelli“ mit 600 Kg und der Antriebseinheit für den Einschuss in die Marsumlaufbahn. Die Masse der wissenschaftlichen Nutzlast des Trace Gas Orbiters beträgt 112 kg, während die gesamte Masse von 600 kg für den Marslander Schiaparelli als „Testobjekt“ zu Erprobung einer Landung auf dem Mars dient.

Worum geht es bei EXOMARS, und warum ist EXOMARS ein Meilenstein für Europa?

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MIRIAM-2 Parabelflug Ergebnisse vom Ballonauswurftest

Ausbringtest2

Ballon nach dem Auseinanderziehen durch Frederic

Wie bereits berichtet, nahm das MIRIAM-2 Team vom 26.10. – 3.11.2015 an der 63. ESA-Parabelflugkampagne in Bordeaux teil. Das Ballonauswurfsystem wurde in der ersten Kampagnenwoche in den A310 von Novespace eingebaut und sicherheitstechnisch abgenommen. Der Parabelflug fand dann am 3.11.2015 statt, es wurden 31 Parabeln geflogen. Von diesen 31 Parabeln wurden die letzten beiden für den Ausbringversuch verwendet.

Warum nur zwei Parabeln? Der Ausbringversuch konnte nur einmal ausgelöst werden, da die pyrotechnischen Kabeltrenner, die den Ballon freigeben, nur einmal auslösen können. Die 2. Parabel war als Backup gedacht.

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Mitfluggelegenheit beim Parabelflug der Miriam2-Ballonerprobung im November 2015 – noch ein Platz zu vergeben!

Parabolic_flight Das Archimedes/Miriam2-Projektteam der Mars Society Deutschland plant für einen Test des von ihm gebauten Weltraumballons in der Schwerelosigkeit die Teilnahme an einem wissenschaftlichen Parabelflug.

Im Rahmen solcher Flugkampagnen werden während eines Flugs bis zu etwa 30 Parabeln geflogen, bei denen für die Dauer von i.d.R. etwa 22 Sekunden Schwerelosigkeit im Inneren der Kabine herrscht. Eine Simulation von Mond- bzw. Marsschwerkraft (etwa 1/6 g bzw. 1/3 g) statt Schwerelosigkeit ist ebenfalls möglich.

Bei unserem Test wird der zusammengepackte Ballon von einer Feder aus seinem Gehäuse ausgeworfen, um sich dann zu entfalten. Wir wollen bei diesem Flug die Entfaltung des Ballons in der Schwerelosigkeit testen, der im aufgeblasenen Zustand einen Durchmesser von vier Metern hat. Dieser Test ist unter Schwerkraft nicht möglich.

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ESA Astronautin nach 6 Monaten auf der ISS zurück auf der ERDE

Rückkehr der Astronauten von der IS

Quelle: ESA Video

Die ESA Astronautin Samantha Cristoforetti ist nach ihrem Aufenthalt von über 6 Monaten auf der ISSzusammen mit ihren Kollegen Terry Virts und Anton Shgkapelov mit der Soyuz Kapsel in der kasachischen Steppe gelandet. Es ist der bisher längste Aufenthalt einer Astronautin auf der ISS.

Zum erstmal kann man hier einmal in einer live Aufnahme ausführlich verfolgen, wie die Bergung der Astronauten nach ihren dreistündigen Abstieg zur Erde vonstatten geht. Man kann erkennen, wie erschöpft die Astronauten sind und dass sie erst einmal nicht auf eigenen Beinen stehen können.

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Die ISS ohne Russland – nur eine Propaganda-Aktion oder das Aus für die ISS?

international-space-station-iss-with-shuttle-endeavour-2011-05-23_kleinDie Ankündigung Russlands, nach 2024 wieder eine eigene von der Internationalen Raumstation (ISS) unabhängige Raumstation betreiben zu wollen, ändert erst einmal garnichts an den bis 2024 eingegangenen Verpflichtungen Russlands, wirft aber zwei grundsätzliche Fragen auf: 1. Wäre der russische Teil der ISS alleine lebensfähig? und 2. Wird man überhaupt das ISS Programm nach 2024 weiterführen und wäre in diesem Fall die ISS auch ohne ihren russischen Teil weiterhin lebensfähig?

Cornelia Borrmann miot dem UIS Astronauten Alfred M. Worden

Cornelia Borrmann (hier mit dem US Astronauten Alfred M. Worden)

Dieser Frage hatte sich die Autorin Cornelia Borrmann in ihrem Beitrag für die Deutsche Welle Berlin gestellt, der am 8.März viersprachig im Rahmen der Fernsehreihe „Projekt Zukunft“ unter dem Titel „Was passiert in Zukunft mit der Internationalen Raumstation ISS?“ gesendet wurde.

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Warum das ATV nicht weiterhin zur Versorgung der ISS eingesetzt wird

Bei voller Besatzung benötigt die ISS insgesamt Versorgungsgüter von 42…45 t/Jahr.

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Das ATV (Quelle: ESA-Ducros)

Auf den ersten Blick scheint das ATV mit seiner Transportleistung von etwa 11 t zur ISS der ideale Partner für Transport zur ISS zu sein im Vergleich mit der russischen Progress (etwa 2.5 t Nutzlast) und DRAGON von Space X (etwa 3 t Nutzlast).

Mit dem 5. und letzten ATV zur Versorgung der ISS mit Treibstoff, Nahrung und wissenschaftlichen Experimenten endete das ATV Programm trotzdem. Warum?

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Was haben das ATV 5 und MIRIAM-2 gemeinsam?

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Artists view of ATV Reentry (ESA)

Anlässlich des Raumflugs des 5. und letzten ATV (Automated Transfer Vehicle) zur Versorgung der ISS hatte ESA das ATV mit Kameras und Sensoren ausgerüstet, um die beim Eintritt in die Erdatmosphäre auftretenden Effekte durch die Erhitzung aufzuzeichnen und zur Erde zu übertragen. Solche Daten gab es bisher noch nicht, sind aber von großem wissenschaftlichen Interesse.

Ballute im Anflug auf die Erde Kopie

Eintritt des Ballons in die Erdatmosphäre im Rahmen der für 2016 geplante MIRIAM-2 Mission

Was hat das mit MIRIAM-2 zu tun? Die Antwort: auch der MIRIAM-2 Ballon mit seinem Geräteträger tritt, aus dem Weltraum kommend, in die Erdatmosphäre ein und ist damit der Erhitzung durch die Reibungswärme der Atmosphäre ausgesetzt. Und wie das ATV 5 sind Ballon beziehungsweise Geräteträger mit Sensoren und einer Videokamera ausgerüstet.

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Mars Habitate mit 3D-Druckern drucken ist keine Utopie!

MondbasisBeispiel einer mithilfe von Druckrobotern entstandenen Mondbasis

Die ESA berichtet über ein Zukunftsprojekt, das über den Bau von großzügigen und strahlungsresistenten Habitaten auf Mond und Mars mit Hilfe von Druckrobotern ganz neue Perspektiven eröffnet. Die ESA hat hierzu ein Video von einer animierten Simulation veröffentlicht (die Bilder dieses Artikels stammen aus der Simulation). Die Idee, mithilfe eines 3D-Druckroboters ein recht großzügig bemessenes Habitat auf Mond oder Mars zustande zu bringen, ist nicht so utopisch, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag.

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Auf zu Mond und Mars-was man dazu wissen sollte

FullSizeRenderAm 28. Dezember war der „Aufmacher“ auf der Titelseite des Berliner TAGESSPIEGEL der Raumfahrt gewidmet. Die wöchentlich gestellte „Sonntagsfrage“ war diesmal „Was suchen wir hier?“ und wurde gleich begründet mit der Anmerkung „Mond und Mars sind attraktiver denn je“. In einem zweiseitigen Artikel des Autors Rainer Kayser im Hauptteil der Zeitung wurden dann alle Fragen angeschnitten, die in diesem Zusammenhang für interessierte Laien -und nicht nur für die- von Interesse sind. Also ein sehr weites Feld, das in dem Beitrag exzellent abgehandelt wird. Der Artikel, der uns von der Tagesspiegel Redaktion freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt wurde, wird allen Besuchern unserer Webseite hiermit wärmstens empfohlen.

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ORION Kapsel erfolgreich getestet

cropped-Orion_Exploration_Flight_Test_1Heute um 12:05 GMT ist das für bemannte Missionen von Lockheed Martin für NASA entwickelte Raumfahrzeug ORION zum erstenmal in denWeltraum gestartet und danach wohlbehalten im Ozean gelandet. Dabei erreichte ORION eine Höhe von 4500 km, also 10x weiter von der Erde entfernt als die ISS. Dadurch erreichte ORION eine Eintrittsgeschwindigkeit -und damit thermische Belastung- ähnlich der bei einer Rückkehr von Mond oder Mars auftretenden. Die gesamte Mission dauerte 4.5 Stunden.

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