Mitgliederversammlung der Mars Society Deutschland e.V. am 30. Mai 2015

Die zweijährliche Mitgliederversammlung der MSD (Mars Society Deutschland e.V.) wird am letzten Mai-Wochenende, und zwar am Samstag, dem 30.05.2015 ab 10 Uhr 30 auf dem Gelände der UniBw (Universität der Bundeswehr München) in 85577 Neubiberg (am südlichen Stadtrand von München) stattfinden.

Mitglieder, die an der Mitgliederversammlung teilnehmen möchten, bitten wir um Anmeldung unter der Email-Adresse vorstand [ätt] marssociety.de, wenn möglich bis zum 15. Mai 2015. Dies erleichtert uns die Planung. Wir senden Ihnen binnen drei Kalendertagen nach Eingang Ihrer Anmeldung unaufgefordert eine entsprechende Anmeldebestätigung per Email.

Eine genaue Anfahrtsbeschreibung für PKW und öffentliche Verkehrsmittel sowie einen Gebäudeplan der Universität können Sie unter http://tinyurl.com/mu6ehsp herunterladen. Für den Zugang zur Universität der Bundeswehr benötigen Sie einen amtlichen Lichtbildausweis (Personalausweis / Reisepass).

Weitere Einzelheiten können dem zwischenzeitlich postalisch an die Miglieder versandten Einladungsschreiben entnommen werden.

Am Vortag, Freitag, 29. Mai 2015, bieten wir interessierten Mitgliedern zusätzlich die Möglichkeit, beim Vibrationstest des MIRIAM-2 Engineering Aufblassystems (Version 2.0) am Institut für Leichtbau der UniBw dabei zu sein. Dabei wird das Aufblassystem entsprechend dem Vibrations-Spektrum der Rakete (Taurus-Orion), mit der MIRIAM-2 im November 2016 gestartet wird, angeregt („geschüttelt“).

Für den Vibrationstest ist eine separate Anmeldung erforderlich mit Name und Ausweis- bzw. Passnummer. Diese muss bis spätestens zum 20. Mai 2015 per Email erfolgen an vorstand [ätt] marssociety.de. Sollten Sie über keine Email-Adresse verfügen, so kann die Anmeldung ausnahmsweise auch per Post oder Fax an die im Briefkopf benannte Adresse erfolgen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei der kommenden Mitgliederversammlung sowie beim Vibrationstest bei der UniBw am Vortag zu sehen.

Für Rückfragen aller Art steht Ihnen der Vorstand selbstverständlich gern zur Verfügung.

 

Die ISS ohne Russland – nur eine Propaganda-Aktion oder das Aus für die ISS?

international-space-station-iss-with-shuttle-endeavour-2011-05-23_kleinDie Ankündigung Russlands, nach 2024 wieder eine eigene von der Internationalen Raumstation (ISS) unabhängige Raumstation betreiben zu wollen, ändert erst einmal garnichts an den bis 2024 eingegangenen Verpflichtungen Russlands, wirft aber zwei grundsätzliche Fragen auf: 1. Wäre der russische Teil der ISS alleine lebensfähig? und 2. Wird man überhaupt das ISS Programm nach 2024 weiterführen und wäre in diesem Fall die ISS auch ohne ihren russischen Teil weiterhin lebensfähig?

Cornelia Borrmann miot dem UIS Astronauten Alfred M. Worden

Cornelia Borrmann (hier mit dem US Astronauten Alfred M. Worden)

Dieser Frage hatte sich die Autorin Cornelia Borrmann in ihrem Beitrag für die Deutsche Welle Berlin gestellt, der am 8.März viersprachig im Rahmen der Fernsehreihe „Projekt Zukunft“ unter dem Titel „Was passiert in Zukunft mit der Internationalen Raumstation ISS?“ gesendet wurde.

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Ein Ballon im All: Münchner Schüler schreiben in der Süddeutschen Zeitung über das MSD-Projekt Archimedes

Artikel SZ

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Die Universität der Bundeswehr ist ein Kooperationspartner des Projekts „Schule & Zeitung” der Süddeutschen Zeitung. Dabei haben Schüler die Möglichkeit, ganz unterschiedliche Themen zu recherchieren und darüber zu schreiben. Diese Artikel werden dann in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht. Im Rahmen dieses SZ Projekts besuchte eine Schulklasse die Universität der Bundeswehr in Neubiberg und verfassten einen Artikel hierzu, der am 4.2.2014 in der SZ erschien.

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GOSSAMER Projekt von DLR könnte von ARCHIMEDES Ballon-Technologie profitieren

gossamer_380Am 03.02. besuchten Dr. Peter Spietz und Patric Seefeldt vom DLR Bremen die MSD in den Räumen der IABG, dem Standort der Ballonentwicklung der MSD, um sich dort über die von der MSD entwickelten Technologien und Verfahren für die Herstellung, Verpackung und Entfaltung des ARCHIMEDES Ballons zu informieren und Erfahrungen auszutauschen.

DLR führt zusammen mit ESA das Projekt GOSSAMER durch. Dabei handelt es sich um die Entwicklung einer mit „Solar Sailing“ bezeichnete Antriebsart. Dafür werden möglichst leichte großflächige Strukturen aus leichtem Material benötigt, um den Druck der von der Sonne ausgestrahlten Lichtpartikel als Antriebsenergie ausnutzen zu können, sogenannte „Sonnensegel“.

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Warum das ATV nicht weiterhin zur Versorgung der ISS eingesetzt wird

Bei voller Besatzung benötigt die ISS insgesamt Versorgungsgüter von 42…45 t/Jahr.

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Das ATV (Quelle: ESA-Ducros)

Auf den ersten Blick scheint das ATV mit seiner Transportleistung von etwa 11 t zur ISS der ideale Partner für Transport zur ISS zu sein im Vergleich mit der russischen Progress (etwa 2.5 t Nutzlast) und DRAGON von Space X (etwa 3 t Nutzlast).

Mit dem 5. und letzten ATV zur Versorgung der ISS mit Treibstoff, Nahrung und wissenschaftlichen Experimenten endete das ATV Programm trotzdem. Warum?

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Was haben das ATV 5 und MIRIAM-2 gemeinsam?

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Artists view of ATV Reentry (ESA)

Anlässlich des Raumflugs des 5. und letzten ATV (Automated Transfer Vehicle) zur Versorgung der ISS hatte ESA das ATV mit Kameras und Sensoren ausgerüstet, um die beim Eintritt in die Erdatmosphäre auftretenden Effekte durch die Erhitzung aufzuzeichnen und zur Erde zu übertragen. Solche Daten gab es bisher noch nicht, sind aber von großem wissenschaftlichen Interesse.

Ballute im Anflug auf die Erde Kopie

Eintritt des Ballons in die Erdatmosphäre im Rahmen der für 2016 geplante MIRIAM-2 Mission

Was hat das mit MIRIAM-2 zu tun? Die Antwort: auch der MIRIAM-2 Ballon mit seinem Geräteträger tritt, aus dem Weltraum kommend, in die Erdatmosphäre ein und ist damit der Erhitzung durch die Reibungswärme der Atmosphäre ausgesetzt. Und wie das ATV 5 sind Ballon beziehungsweise Geräteträger mit Sensoren und einer Videokamera ausgerüstet.

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Parabelflug zur Miriam2-Ballonerprobung im November 2015- noch zwei Mitflugplätze zu vergeben!

Parabelflug2005Test eines früheren Entwicklungsmodells des Ballon-Auswurfsystems während einer Parabelflug-Kampagne 2005

Ziel des geplanten Parabelflugs ist die Erprobung des Systems zur Ballonentfaltung im Rahmen des ARCHIMEDES / MIRIAM-2 Programms der Mars Society Deutschland. In Änderung der ursprünglichen Planung (siehe hier) sollen diese Flüge nun im November 2015 stattfinden. Dadurch bieten sich wieder zwei Mitfluggelegenheiten, zu denen sich Bewerber bei Tanja Lehmann (zero_g@gmx.de) anmelden können. Geflogen wird von Cape Canaveral (Florida, USA) in der Nähe des Kennedy Space Centers.

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V-ERAS 1: Bericht über die Virtual Reality Mars Simulationsmission

TanjaV-ERAS 1 ist eine Virtual Reality Mars-Simulations Mission auf der  Mars-Simulationsstation ERAS der Mars Society Italien.

Tanja Lehmann

ERAS ist die erste europäische Mars Simulations Station neben den Stationen MDRS und FMARS der US Mars Society und dient der Simulation ergonomischer, operationeller und Umgebungsbedingungen, wie sie auf dem Mars zu erwarten sind.

Ziel der V-ERAS 1 Mission war die Simulation einer Reihe von Bedingungen, wie sie ein Astronaut auf dem Mars vorfinden würde. Zur Teilnahme an dieser ersten ERAS Simulationmission hatte ich mich beworben und wurde ausgewählt. Ich bin auch Mitglied des MIRIAM-2 Ballonteams der Mars Society Deutschland.

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Mars Habitate mit 3D-Druckern drucken ist keine Utopie!

MondbasisBeispiel einer mithilfe von Druckrobotern entstandenen Mondbasis

Die ESA berichtet über ein Zukunftsprojekt, das über den Bau von großzügigen und strahlungsresistenten Habitaten auf Mond und Mars mit Hilfe von Druckrobotern ganz neue Perspektiven eröffnet. Die ESA hat hierzu ein Video von einer animierten Simulation veröffentlicht (die Bilder dieses Artikels stammen aus der Simulation). Die Idee, mithilfe eines 3D-Druckroboters ein recht großzügig bemessenes Habitat auf Mond oder Mars zustande zu bringen, ist nicht so utopisch, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag.

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Auf zu Mond und Mars-was man dazu wissen sollte

FullSizeRenderAm 28. Dezember war der “Aufmacher” auf der Titelseite des Berliner TAGESSPIEGEL der Raumfahrt gewidmet. Die wöchentlich gestellte “Sonntagsfrage” war diesmal “Was suchen wir hier?” und wurde gleich begründet mit der Anmerkung “Mond und Mars sind attraktiver denn je”. In einem zweiseitigen Artikel des Autors Rainer Kayser im Hauptteil der Zeitung wurden dann alle Fragen angeschnitten, die in diesem Zusammenhang für interessierte Laien -und nicht nur für die- von Interesse sind. Also ein sehr weites Feld, das in dem Beitrag exzellent abgehandelt wird. Der Artikel, der uns von der Tagesspiegel Redaktion freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt wurde, wird allen Besuchern unserer Webseite hiermit wärmstens empfohlen.

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