NASA diskutiert weitere wissenschaftliche Pläne für Curiosity in öffentlicher Telefonkonferenz

Am heutigen Donnerstagabend, 11. September 2014 wird die NASA eine öffentliche Telefonkonferenz abhalten, um den gegenwärtigen Missionsstatus sowie die künftigen wissenschaftlichen Ziele des Marsrovers Curiosity zu erörtern.

Teilnehmer der Konferenz sind:

*  Jim Green, Director, Planetary Science Division, NASA Headquarters, Washington

*  John Grotzinger, Curiosity Projektwissenschaftler, California Institute of Technology (Caltech), Pasadena

*  Kathryn Stack, Curiosity Missionswissenschaftlerin, NASA’s Jet Propulsion Laboratory (JPL), Pasadena

 

Ab 19 Uhr MESZ kann die Telko als Audio-Livestream verfolgt werden unter:

http://www.nasa.gov/newsaudio bzw. unter

http://go.nasa.gov/curiositytelecon oder

http://www.ustream.tv/nasajpl

 

30. Tage der Raumfahrt 2014 – 13. bis 16. November

Logo 30. Neubrandenburgische Raumfahrttage

30. Neubrandenburger Tagen der Raumfahrt 2014 Logo

Die 30. Tage der Raumfahrt 2014 finden am 10.November 2014 sowie am 13.-15. November 2014 in Neubrandenburg statt. Kosmo- und Astronauten zum Anfassen, Vorführungen, Diskussionen etc. zur Raumfahrtproblematik werden an diesen Tagen geboten.

Zu Gast sein werden der kasachische Kosmonaut Toktar Ongarbajewitsch Aubakirow, der italienischen Astronaut Paolo Nespoli und der erste deutsche im All Sigmund Jähn.

Das Anmeldeformular und das Programm sind unter http://www.raumfahrt-concret.de abrufbar.

 

Das vorläufige Programm lautet wie folgt: Den Rest des Eintrags lesen. »

Putin genehmigt Entwicklung von russischer Schwerlastrakete

Die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti berichtete gestern, dass laut dem Stellvertretenden Ministerpräsident Russlands Dmitri Olegowitsch Rogosin der russische PräsidenMSD_logo_for_Twittert Wladimir Putin die Entwicklung einer Schwerlastrakete mit einer Nutzlast von bis zu 150 Tonnen in Aussicht gestellt hat.

Die Neuentwicklung ist Teil des neuen föderalen Raumfahrtprogramms der Russischen Föderation für 2015 bis 2025, welches jedoch noch nicht genehmigt ist.

Aus der ersten Entwicklungsphase soll eine Rakete mit einer Nutzlast von 70 bis 80 Tonnen für den LEO hervorgehen. Die Rakete der zweiten Entwicklungsphase soll eine Nutzlastkapazität von 100 bis 120 Tonnen in den LEO bringen können.

An der Entwicklung möchten sich sowohl der größte russische Raumfahrtkonzern RKK Energija als auch das Staatliche Kosmisches Forschungs- und Produktionszentrum „M. W. Chrunitschew“ beteiligen.

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Italienische Mars Society sucht Freiwillige für ihr Projekt “V-ERAS″

Die Italienische Mars Society (IMS) sucht im Rahmen ihres Projekts ERAS vier Freiwillige, die vom 7. bis zum 14. Dezember 2014 in der Nähe von Madonna di Campiglio an einer simulierten bemannten Marserkundung teilnehmen.

Die Mannschaft soll nach dem gegenwärtigen Stand der Planung aus vier Mitgliedern bestehen, die anhand ihrer Qualifikation als Wissenschaftler und Techniker v.a. auf den Gebieten Psychologie, Physiologie, Medizin, Mission Operations etc. ausgewählt werden.

Da es sich hier um die Startphase des Projekts handelt und dementsprechend eine enge Zusammenarbeit mit dem Engineering Team der IMS erforderlich ist, sind gute Kenntnisse in Informatik, Software-Entwicklung oder Physics Simulation Engine sehr hilfreich.

Die ausgewählten Mannschaftsmitglieder müssen lediglich für die Reisekosten nach bzw. von Trento in Italien aufkommen. Kost und Logis werden von der IMS und dem Dolomites Astronomical Observatory sowie dem Carlo Magno Hotel SPA Resort getragen, die die Initiative als Sponsoren finanziell unterstützen.

Interessenten mögen ihre Bewerbung bis zum 30. September 2014 an v-eras@marssociety.it senden. Es werden sowohl Kandidaten berücksichtigt, welche einen eigenen Vorschlag für ein mit den Zielen der Mission Science Agenda (siehe unten) in Einklang stehendes Forschungsprogramm einreichen, als auch solche, welche als Mannschaftsmitglieder den laufenden Forschungsbetrieb unterstützen wollen.

Berücksichtigt werden sowohl Einzelbewerbungen als auch Gruppenbewerbungen von bis zu vier Gruppenmitgliedern (also eine komplette Mannschaft).

Die vier Mannschaftsmitglieder werden in den sieben Tagen ein umfassendes Programm mit einer eingehenden Virtual-Reality-Simulation (vgl. Mission Science Agenda) durchführen. Jeder ausgewählte Teilnehmer muss die V-ERAS-Teilnahmebedingungen einschließlich Verzichtserklärung, Haftungsfreistellung etc. akzeptieren.

Weitere Informationen über das ERAS-Projekt finden Sie – in englischer Sprache – auf der Webseite www.erasproject.org

Etwaige Fragen richten Sie bitte an v-eras@marssociety.it

ÖWF kündigt neue Mars Analog Mission “AMADEE-15″ an

visual_amadee-600x461Die österreichische Partnerorganisation der Mars Society Deutschland e.V., das Österreichische Weltraumforum (ÖWF), wird im August kommenden Jahres im Rahmen seines PolAres Programms eine ein- bis zweiwöchige Feldmission mit Namen „AMADEE-15“ durchführen.

Gegenstand der Mission ist die Erprobung verschiedener Formen der Interaktion zwischen Menschen und Robotern bei einer künftigen bemannten Erforschung des Mars. Die Durchführung ist in alpinem Gelände im Westen Österreichs geplant.

Vorschläge für im Rahmen dieser Feldmission durchzuführende wissenschaftliche und technische Experimente können noch bis zum 06. Oktober 2014 in elektronischer Form eingereicht werden an info@oewf.org, cc: gernot.groemer@oewf.org

Die im Rahmen der Mission gewonnenen Daten werden in das wissenschaftliche Datenarchiv des ÖWF aufgenommen, um auch für eine spätere Auswertung verwendet werden zu können.

Bei der Mission werden auch zwei wissenschaftliche Mars-Raumanzug-Simulatoren für biomedizinische und technische Forschung zur Verfügung stehen.

Das Mission Support Center wird aus einem Team von Flight Operators, Flight Planners und einem dedizierten Remote Science Support Team bestehen.

Das ÖWF lädt Studenten ein, an einem “Junior Researchers Programme” teilzunehmen, um den vollständigen Lebenszyklus eines wissenschaftlichen-technischen Experiments kennen zu lernen: von der Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Hypothese über die Instrumentenentwicklung, die Ausarbeitung eines Projektplans, die Datenanalyse und -interpretation bis hin zur Veröffentlichung.

Weitere Informationen finden sich im „Announcement of Opportunity“ in englischer Sprache.

Der VASIMR Antrieb – untauglich für bemannte Marsmissionen

VASIMRDer von der Firma AdAstra Rocket vorgeschlagene VASIMR Antrieb (hier für eine Mondmission)

(Bild: AdAstra Rocket)

Bei VASIMR handelt es sich um einen elektrischen Antrieb, mit dem man angeblich die Reisezeit zum Mars auf etwa 2 Monate verkürzen könnte. 6 Monate werden mit konventionellen chemischen Antrieben benötigt. Der VASIMR Antrieb wird von der Firma AdAstra Rocket propagiert, einer mit Entwicklungsgeldern der NASA unterstützten Firma.

Schon vor längerer Zeit hat Mars Society Präsident Dr. Robert Zubrin in einem Artikel die Absurdität des VASIMR Projekts vor Augen führt.

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Industrie beklagt während der Toulouse Space Show das Fehlen von Raumfahrtingenieurs-Nachwuchs

Toulouse Space Show 2014Vom 30. Juni bis zum 2. Juli 2014 fand in Toulouse turnusmäßig, wie immer im auf die Luftfahrtschau in Le Bourget folgenden Jahr, die Toulouse Space Show statt mit 1500 Teilnehmern aus 47 Ländern.  Es geht hier ausschließlich um Raumfahrt von Interesse für das tägliche Leben von Jedermann: Telekommunikation, Fernsehsatelliten, Erdbeobachtung, Navigation, ihre Auswirkung  auf das tägliche Leben, und nicht zuletzt Zukunftsperspektiven. Die Toulouse Space Show ist ein internationaler Treffpunkt sowohl kleiner und mittlerer Firmen als auch von maßgebenden Vertretern der Raumfahrtindustrie und von Institutionen (ESA, CNES, DLR, Hochschulen, Universitäten), und weniger eine Ausstellung, wie die Bezeichnung vermuten lassen könnte.

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Low-Density Supersonic Decelerator (LDSD) für bemannte Marsmission – wie soll das gehen?

pia18006ldsdbig-mainVersuche zum Erreichen einer “technical readiness” mihilfe des SIA Konzepts als „Low Density Supersonic Decelerator“ (LDSD) machen in Zusammenhang mit bemannten Marsmissionen natürlich nur dann Sinn, wenn die dabei entwickelte Technik auch zu einer sinnvollen Anwendung kommt.

Was wäre erforderlich?

Das SIAD Konzept beruht darauf, mihilfe eines ballonartig erweiterten Hitzeschilds einen “Ballistischen Koeffizienten” (bc,in kg/m²) des Eintrittsfahrzeugs zu erreichen, der beim Eintritt in die Marsatmosphäre einen merklichen Abbremseffekt gewährleistet, ohne dass die entstehende thermische Belastung den Hitzeschild und die Nutzlast zerstört.

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Tag der offenen Tür an der UniBw München am 28. Juni 2014

entdecken

Am kommenden Samstag, 28. Juni 2014 findet auf dem Campus der Universität der Bundeswehr (UniBw) in Neubiberg am Stadtrand von München ein Tag der offenen Tür unter dem Motto “Entdecken und Erforschen” statt.

Für Luft- und Raumfahrt-Interessierte wird es um 12:30 eine spezielle Führung zu den
entsprechenden Projekten geben (siehe Programm, S. 8). Ein Student der Luft- und Raumfahrttechnik berichtet aus dem Studienalltag, führt Sie über „seinen“ Campus und zu spannenden Luft- und Raumfahrt-Projekten: von Helikopter über Tornadoflügel bis hin zum Mars-Experiment der Mars Society Deutschland e.V. (MSD).

Die UniBw ist seit vielen Jahren ein unverzichtbarer Partner der MSD bei unserem Marssonden-Projekt Archimedes.

 

NASA bereitet Start von Low-Density Supersonic Decelerator (LDSD) vor

pia18006ldsdbig-mainBeim LDSD-Projekt der NASA geht es darum neue Wiedereintrittstechnologien zu erproben, um größere Nutzlasten in höher gelegene Gebiete des Mars mit höherer Genauigkeit absetzen zu können.Es handelt sich um eine Technologiedemonstrationsmission, welche die technologischen Innovationen liefern soll, die die wissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Herausforderungen bewältigen können.

Diese Technologien sollen sowohl bei robotischen wie auch bemannten Marslandemissionen zum Einsatz kommen, die in Zukunft um einiges schwerer sein werden wie die aktuellen Missionen. Ein größerer Hitzeschild oder größere Treibstoffvorräte für die Bremstriebwerke würden jedoch die Nutzlast für die Experimente verringern.

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