Die Entwicklungsschwerpunkte im MIRIAM-2 Programm sind

  • die Entwicklung des Ballons
  • die Systeme für Verstauung des Ballons in dicht gepacktem Zustand zum Transport in den Weltraum in einem möglichst kleinen Volumen
  • die Ausbringung, Entfaltung und Aufblasen des Ballons im Weltraum

Verstauung und Ausbring des BallonsEnde 2013 wurde ein erster wichtiger Test des Systems zur Verstauung und Ausbringung des MIRIAM-2 Ballons getestet. Dabei kam es darauf an, die Funktionen des Ballonbehälters und der Auswurfmechanismen zu verifizieren.

Der Ballonbehälter ist als  sogenannte „Blüte“ konstruiert bestehend aus fünf „Blütenblättern“, die in gefaltetem Zustand arretiert sind und den Ballon in fest gepackter Form festhalten. Zur Ausbringung des Ballons wird die Arretierung der „Blüte“ freigegeben, sodass die Blüte sich „entfaltet“,  und der Ballon gleichzeitig mithilfe einer Feder aus der Blüte herausgestoßen.

Für den Versuch wurde der Ballon durch ein dem Ballon entsprechendes Gewicht ersetzt. Daher wurde auch das sonst hinter der Blüte sitzende Aufblassystem nicht benötigt. Das nebenstehende Photo zeigt Ausschnitte aus dem Hochgeschwindigkeits-Video des Versuchs, der die Funktionsfähigkeit des Systems für Verstauung und Auswurf demonstrierte.

Nachdem dieser Test erfolgreich abgeschlossen ist, wird als nächster Schritt in der Qualifikation von MIRIAM-2 für den Einsatz im Weltraum ein Test des Ballon-Auswurfsystems, diesmal mit einem Ballon und unter Schwerelosigkeitsbedingungen während eines Parabelflugs stattfinden (Bericht siehe hier)